SV Tur Abdin Delmenhorst 1982 e.V.

     

 

SV Tur Abdin Delmenhorst 1982 e.V.
30 Jahre Leidenschaft, Erfolge & Anerkennung




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SV Tur Abdin e.V.

Tur Abdin: "Bezirksliga wir kommen!"

Der SV Tur Abdin entstand im Jahre 1982 aus der Fusion vom Sportverein Mizizah und Tur Abdin.
Zur Zeit spielt  die 1. Herrenmannschaft in der Bezirksliga, nachdem Aufstieg (2011/2012) aus der Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst.
Trainer sind: Yousef Yousef und Edib Özcan. Betreuer: Silo Celik

Obere Reihe von Links : Reihe von Links:(Co-Trainer) Edip Özcan , (Torwart-Trainer) Ralf Jendroschek , Manuel Acar , Andreas Eker , Roman Siwy , Isa Tezel , Paul Leis , Lars Schulte , Simon Tezel , Christian Kaya , Michael Sen , Daniel Yousef , Johannes Celik , (Chef-Coach)Yousef Yousef

Untere Reihe von Links : Marcel Maus , Mathias Demir , William Celik , Habib Kilic , Daniel Sen , Daniel Akyol , Aho Alex Hanno , George Celik , Daniel Eckert
 


Die 2. Mannschaft spielt in der 1. Kreisklasse Oldenburg-Land/Delmenhorst. Trainer ist: Elyas Bulut.


Daneben sind vorhanden Jugendmannschaften: E- und F-Jugend, die betreut werden von.

 

Informationen zur E-Jugend des SV Tur Abdin Delmenhorst

Trainer: Daniel Karli
Co-Trainer: -
E-Mail: dani_karli@hotmail.de
Trainingszeiten: Dienstag, Donnerstag 17:00
Trainingsort: Am Stadion, Düsternordstraße

Weitere Infos auf der Website

Internetseite: SV Tur Abdin Delmenhorst e.V.
 



1. Vors. Wahib Yousef

Vereinswappen
 

Spielplan 11/12:  Spielplan 11/12 Tabelle 11/12: Kreisliga-Tabelle 11/12

Mehr Infos unter: SV Tur Abdin Delmenhorst e.V.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt -Lokalsport- vom 20.5.2010


Vom Berg der Knechte nach Delmenhorst

Aramäer gründen vor 25 Jahren den Verein SV Tur Abdin

Beim SV Tur Abdin sind Fußballer und Kirchengemeinde eng miteinander verbunden.
Von Manfred Nolte
Delmenhorst. Vor 25 Jahren wurde der SV Tur Abdin von in Delmenhorst lebenden Aramäern gegründet. Dabei handelt es sich um syrisch-orthodoxe Christen, die ihre Heimat im Südosten der Türkei an der syrisch-türkischen Grenze haben haben
Tur Abdin bedeutet ,,Berg der Knechte" und diesen Namen tragen viele aramäische Sportvereine, die in Deutschland gegründet wurden. Vom ersten Tag an gab es zwischen den Fußballern von Tur Abdin und der aramäischen Gemeinde in Delmenhorst eine enge Bindung. ,,Der Verein Abdin besteht eigentlich nur aus den beiden Fußballmannschaften, doch alle anderen Gemeindemitglieder fühlen sich zugehörig", erklärt Vorsitzender Wahib Yousef, der das Zusammengehörigigkeitsgefühl der Aramäer lobt. In Delmenhorst leben rund 300 aramäische Familien, die zumeist recht kinderreich sind. ,,Genügend aramäische Fußballer wird es daher auch zukünftig geben", schmunzelt Wahib Yousef, der aber auch berichtet, dass sein Verein keinerlei Jugendarbeit betreibt. ,,Wir haben das vor geraumer Zeit einmal versucht, doch es hat nicht geklappt." Die jungen Aramäer spielen somit in deutschen Vereinen, kehren im Herrenalter zumeist aber zu den Abdinern zurück. ,,Die Jungen genießen eine gute fußballerische Ausbildung, für die wir auch schon Entschädigungen an die entsprechenden Vereine gezahlt haben", erzählt der Vereinsvorsitzende.
Der Abstieg aus der Bezirksliga wird bedauert, wirft die Aramäer aber auch nicht um. ,,Es waren neun schöne Jahre, doch auch in der Kreisliga wird attraktiver Fußball gespielt. Wir setzen jetzt erst einmal auf Neuaufbau, wobei keineswegs der sofortige Wiederaufstieg angepeilt wird", setzt der Vereinschef seinen neuen Trainer Frank Lenk nicht unter Druck. Auf weite Sicht ist die Rückkehr in den Bezirk durchaus ein Thema, doch dieses Ziel soll nicht mit aller Macht erreicht werden.
,,Auf alle Fälle werden wir Spielern kein Geld zahlen", hat Wahib Yousef klare Vorstellungen. In der Kreisliga soll wieder Derbystimmung herrschen. ,,Wir sind mit dem Zuschauerzuspruch zufrieden, doch in der neuen Umgebung werden noch mehr kommen", zeigt sich Yousef optimistisch. Von den Rängen wird dann wieder der Schlachtruf ,,Hier regiert der Tur Abdin" schallen und Trommelwirbel jede gelungene Angriffsaktion begleiten. ,,Wir sind zufrieden und fühlen uns wohl in Delmenhorst. Auch unsere Jugendlichen haben keine Probleme und stehen zumeist in Lohn und Brot".
Am 28. und 29. Juli kommt es wieder zum großen Familientreffen im Delmenhorster Stadion, wenn das traditionelle Aramäerturnier über die Runden geht. Es werden Mannschaften aus der gesamten Bundesrepublik und aus den Niederlanden erwartet, wobei sich bereits 14 Teams angemeldet haben. Dann werden wieder Familien mit Kind und Kegel in das Delmenhorster Stadion pilgern und dort ein Riesenpicknick abhalten.
Zum Thema Gewalt auf Fußballplätzen hat Yousef seine eigene Meinung. ,,Man muss den Anfängen wehren, doch die Sache darf auch nicht überbewertet werden. Meine Jungens werden manchmal provoziert und teilen dann auch aus, doch die meisten Spiele gehen ohne unliebsame Zwischenfälle über die Bühne." Yousef weiß aber auch, dass die Vereine noch verstärkter zusammenarbeiten müssen, um Vorurteile gegen andere Nationalitäten und Religionen abzubauen.

 

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