>Besuch des Patriarchen Ephraim II. in Berlin am 25. und 26.11.2014

     

>Besuch des Patriarchen Ephraim II. in Berlin bei Außenminister Steinmeier

am 25.11. und 26.11.2014
 


 

Bericht vom Auswärtigen Amt: 25.11.2014

++ Außenminister Steinmeier trifft Christen aus Irak und Syrien ++

Im Auswärtigen Amt hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier heute (25.11.)
Vertreter der christlichen Minderheit aus Irak und Syrien zu einem Gespräch empfangen. Steinmeier betonte:

"Wir müssen alles tun, um das Erbe des religiösen und kulturellen Pluralismus in der Region zu bewahren."

Er erklärte zudem, religiöse Minderheiten müssten auch in Zukunft im Nahen Osten sicher leben können.
An dem Treffen nahmen unter anderem hohe Vertreter der syrisch-orthodoxen Kirche sowie der Erzdiözese Mossul/Irak teil. Außenminister Steinmeier war im August diesen Jahres nach Irak gereist, um sich ein Bild von der Lage zu machen:
In Erbil in der Region Kurdistan traf er auch mit jesidischen und christlichen Flüchtlingsfamilien zusammen.

Den Bericht dazu können Sie hier nachlesen: http://bit.ly/1xADgEq

Quelle: Auswärtiges-Amt.de



 


Bericht vom ZOCD (Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland):

Der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland beteiligt sich an Gesprächen mit dem Patriarchen der syrisch-orthodoxen Kirche bei seiner Ankunft in Berlin. Neben einem Besuch im Außenministerium an dem Simon Jacob, Vorsitzender des Zentralrates, Beiratsmitglied Brigadegeneral Schmidt a.D. und der Vorsitzende der SUP (Syriac Union Party), Ishoh Gouriye, teilnahmen, fanden im Besonderen Gespräche über die neuesten Entwicklungen im Irak und in Syrien statt.
Als wichtig wurden die demokratischen Gegebenheiten in den neu gegründeten Kantonen in Syrien, unter Beteiligung verschiedenster Religionsgemeinschaften, erachtet. Gerade dieser Entwicklung wurde viel Beachtung geschenkt.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Diözesanrats und politischen Sprecher des Zentralrates, Dr. RaId Scharbil Gharib, wurden in lockerer Gesprächsrunde, unter Beteiligung seiner Heiligkeit Patriarch Moran Mor Ignatius Aphrem II und Bischof Dr. Julius Hanna Aydin, weitere Themen besprochen, die die prekäre Situation der Christen im Nahen Osten betreffen.
Gerade die Tatsache, dass sich Christen bewaffnen müssen, um sich defensiv verteidigen zu können, war und wird weiterhin Gegenstand der Gespräche sein.

Dr. Raid Scharbil Gharib beteiligte sich im Vorfeld der Gespräche, parallel zu den gesonderten Themen des Zentralrates mit dem Außenministerium, an einer Sitzung mit Außenminister Steinmeier, um intensiv auf die Gefahren für die christlichen Minderheiten im Nahen Osten hinzuweisen. Dank seiner Expertise ist ihm dies auch eindrucksvoll gelungen.

Insgesamt an allen Gesprächen beteiligt waren:
Seine Heiligkeit Patriarch Moran Mor Ignatius Aphrem II
Bischof Dr. Julius Hanna Aydin,
Mitglied im Kuratorium des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland
Brigadegeneral Schmidt a.D.,
Mitglied im Beirat des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland
Ishoh Gouriye - Vorsitzender der Syriac Union Party/SUP
Dr. Raid Scharbil Gharib, Vorsitzender des Diözesanrates der Syrisch - Orthodoxen Kirche und politischer Sprecher des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland
Simon Jacob, 1. Vorsitzender des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland

 


+++Fotogalerie zum Besuch Seiner Heiligkeit Moran Mor Ignatius Ephraim II. in Berlin+++

Fotos: Facebookseite von Dayro d-Mor Jakob

 

Fotos: Facebook-Seite vom www.ZOCD.de

 

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